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Bühne 7 Min. Lesezeit

Flammen ohne Schatten in Aix

„Die Frau ohne Schatten“ ist zweifellos das symbolträchtigste Werk dieser von sengender Hitze geprägten Festivalausgabe. Entstanden in den Wirren des Ersten Weltkriegs aus der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Richard…

Erschienen in Ausgabe Juli 2026
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„Die Frau ohne Schatten“ ist zweifellos das symbolträchtigste Werk dieser von sengender Hitze geprägten Festivalausgabe. Entstanden in den Wirren des Ersten Weltkriegs aus der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, ist sie eine ausdrückliche Hommage an Mozarts „Zauberflöte“ und schwankt, wie ihr Vorbild, zwischen Licht und Schatten. Es ist daher kein Zufall, dass die Aufführung mit der Amme beginnt, die auf einem Schaukelstuhl sitzt, um ihre Warnungen zu verkünden, und bald darauf vom Kaiser abgelöst wird, der auf einem riesigen Pferd (entlehnt aus einem berühmten Stich von Kubin, einem Wiener Zeitgenossen unserer beiden Autoren), dessen Blattfederung arme …

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