Wer sich in Luxemburg ernsthaft mit dem heiklen Thema Wohnen auseinandersetzt, wird unweigerlich feststellen, dass mehreren Akteuren des Immobilienmarktes eine – meist negative – Rolle zugeschrieben wird. Das Wohnungsbauministerium ist machtlos, die Gemeinde ist prozesssüchtig, der private Bauträger ist der Gierige, der durchschnittliche Mieter ist das Opfer, der Mieter aus Limpertsberg ist – oder hält sich zumindest für – ein Wesen, halb Mensch, halb „Traillette“, und der private Vermieter ist, gleichauf mit dem privaten Bauträger, der Schlimmste von allen. Der private Vermieter, der meist als jemand dargestellt wird, der das Gesetz ausnutzt und von viel zu großzügigen Steuervergünstigungen profitiert, soll …
Lesen Sie weiter
Abonnieren Sie unseren Newsletter, um Zugriff auf alle unsere Artikel zu erhalten. Unterstützen Sie unabhängigen und qualitativ hochwertigen Journalismus.
Unsere Abonnementangebote