Dimitri Agurasti saß an diesem Montagmittag in seinem hölzernen Kürtos-Stand auf dem Pariser-Platz; im Bahnhofsviertel ist gerade Kirmes. „Seit Samstag kommen 30, vielleicht 40 Prozent weniger Kunden vorbei“, sagte er. Die Angestellten verzichten auf ihre After-Work-Treffen, Freunde auf ihren Stadtbummel. Wenn überhaupt, kämen die Leute erst am Abend, so der junge Unternehmer, der die ungarische Spezialität in einem kleinen Ofen hinter sich bäckt. Nach Hause schicken musste er bislang niemanden; man trinke einfach vier bis fünf Liter Wasser, erklärte er. Hinter ihm saß eine Mitarbeiterin und schwitzte. Nach dem Gespräch bimmelten Smartphones. LU-Alert hatte eine Nachricht verschickt: „Hitzewelle, schützen Sie …
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