d’Land: Die Jugendschutzreform und die Einführung eines Jugendstrafrechts lassen seit Jahren auf sich warten. Luxemburg ist im internationalen Vergleich tiefste Provinz, was das Thema angeht. Aus welchem Grund ist die Reform keine politische Priorität? Charel Schmit: Das ist eine große Frage. Seit Jahrzehnten schreibt jede Regierung in ihr Koalitionsabkommen, dass eine Reform notwendig ist. Im Parlament gibt es zur Jugendschutzreform einen parteiübergreifenden Konsens. Viele Abgeordnete warten darauf, für den bestmöglichen Text zu stimmen. In der Vergangenheit sind Anläufe, das Gesetz von 1992 zu reformieren, immer wieder gescheitert. Herr Frieden ist als Justizminister daran gescheitert, mit einem Gesetzentwurf mit minimalen Änderungen, …
Lesen Sie weiter
Abonnieren Sie unseren Newsletter, um Zugriff auf alle unsere Artikel zu erhalten. Unterstützen Sie unabhängigen und qualitativ hochwertigen Journalismus.
Unsere Abonnementangebote