Soweit sie sich zurückerinnern kann, hat Musik stets die Ohren von Andréa Garnier erreicht, die im Bukarest unter Ceaușescu in einer Familie von Musikliebhabern aufwuchs. Sie ist oft mit festlichen Abenden zu Hause verbunden, aber auch mit der Oper, wohin das junge Mädchen ihre Eltern regelmäßig begleitete, „da Babysitting zu jener Zeit nicht wirklich Teil unserer Kultur war“. Während sie zur Vertreibung der Langeweile die Quasten der großen Kronleuchter zählte, entdeckte sie im Alter von vier Jahren Rossinis „La Traviata“ – zwischen zwei Gesangseinlagen ihres Vaters, der ebenfalls Geiger war. „Er spielte sehr gerne Bachs Chaconne, ein Stück, das ich …
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