Das letzte Mal, als wir Trixi Weis getroffen hatten, war vor zwei Jahren anlässlich ihrer Ausstellung „invisibles“ in der Galerie Nosbaum Reding. Bier floss in Strömen, Punkmusik drang aus einem Gully, während eine Schar von aus Ton geformten Außenseitern den Boden der Galerie einnahm. Unter bunten Plastikdecken glichen die bescheidenen Figuren Blumen oder Sternen von schrecklich irdischer Art. Auf diese Weise knüpfte Trixi an ihre früheren gartenbaulichen Installationen an, indem sie erneut einem Garten Gestalt verlieh – allerdings einem Garten der Verdammten. Die Situation der Obdachlosen ging damals mit einem Abschied von einer Zeit der Feste, der Unbeschwertheit und der …
Lesen Sie weiter
Abonnieren Sie unseren Newsletter, um Zugriff auf alle unsere Artikel zu erhalten. Unterstützen Sie unabhängigen und qualitativ hochwertigen Journalismus.
Unsere Abonnementangebote