Amazon will bis zu 470 Leute entlassen. Luc Frieden hat sich schon als Finanzminister für das Unternehmen eingesetzt. Jetzt muss sich die Regierung dem Handelsriesen beugen

Black Week

Führungskräfte teilten dem Amazon-Vorstand im vergangenen Jahr mit, man erwarte bis 2033 eine Verdoppelung der Verkaufszahlen
Photo: Sven Becker
d'Lëtzebuerger Land du 05.12.2025

„Lange und intensiv hat Luxemburg um die Braut geworben. Jetzt hat die Auserwählte endlich ihr Ja-Wort gegeben und dem Land ein verspätetes Weihnachtsgeschenk beschert“, schrieb das Wort 2004, zwei Tage vor Jahresende. Der Internethändler Amazon hatte in der Nacht zuvor bekannt gegeben, er werde seinen europäischen Hauptsitz im Großherzogtum ansiedeln und hierzulande seine Verkaufs- und Dienstleistungsaktivitäten für die europäischen Internetseiten zusammenführen. 2005 zählte der Konzern in Luxemburg 45 Mitarbeiter; sechs Jahre später hatte sich deren Zahl verzehnfacht. Seit 2020 gehört das US-Unternehmen mit über 4 200 Mitarbeitern zu den fünf größten Arbeitgebern des Landes. Zudem schreibt es sich zu, im Bauwesen und Dienstleistungsbereich indirekt mehr als 4 900 Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Seine Büros sind mittlerweile auf acht Gebäude auf dem Kirchberg verteilt.

Vier Wochen vor Weihnachten 2025 spricht CSV-Arbeitsminister Georges Mischo von „grousser Angscht“ unter den Amazon-Personaldelegierten. Am Freitag vergangener Woche traf sich der Minister mit der hiesigen Direktion des Konzerns; man bestätigte ihm die Zahl von 470 Entlassungen – „worst case“. Die Personaldelegation schätzte am Montagmorgen jedoch, dass es dabei vermutlich nicht bleiben wird und für das kommende Jahr weitere Kürzungen geplant sind, so Mischo nach einem Treffen am Montag. „Et war schonn eng ganz, jo, ganz schwéier Reunioun de Moien, wann ee bedenkt, dass déi Leit elo just viru Chrëschtdag gesot kréien, dass se hir Plaz verléieren“, sagte der Arbeitsminister anschließend im RTL-Radio. Am Montag nahmen die Verhandlungen zwischen der 22-köpfigen Delegation und der Direktion ihren Anfang; ein Resultat wird für den 15. Dezember erwartet. Unter den 22 Delegationsmitgliedern sind fünf OGBL-Mitglieder und eines des LCGB.

CSV-Premier Luc Frieden schrieb Mitte November in den sozialen Medien, er toure an der US-Westküste entlang, um mit Google, Nvidia, Microsoft und Amazon die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen und Luxemburg als „Data- und Tech-Hub zu stärken“. Was Frieden nicht schrieb, war, dass es bei dem Amerika-Ausflug auch um die geplanten Amazon-Kürzungen ging. Bereits vor dem Termin hatte die hiesige Presse berichtet, dass Amazon womöglich rund 100 Stellen in Luxemburg abbauen werde. Premier Frieden wollte vermutlich im Gespräch mit Amazon-CEO Andy Jassy in Seattle Wege finden, um den Prozess abzufedern. Nach dem Gespräch kursierte jedoch bereits die inoffizielle Zahl von 470 Arbeitsplätzen – also etwa zehn Prozent der Belegschaft. Wie lange Frieden von dem Plan wusste, ist nicht bekannt; am 21. November hatte er während eines Pressebriefings allerdings mitgeteilt, er sei schon länger informiert gewesen und daher nicht überrascht über den Abbau.

Die Entlassungen reihen sich in die von Jassy Ende Oktober angekündigte Kürzung um 14 000 Mitarbeitern ein; laut Reuters wird die Zahl vermutlich auf rund 30 000 steigen. Bereits im Juni hatte der Amazon-Chef angedeutet, man werde verstärkt auf KI-Werkzeuge setzen und Prozesse automatisieren, was einen Stellenabbau nach sich ziehe. In einem Newsletter versprach er seinen Aktionären in diesem Herbst, durch KI hohe Gewinne erzielen zu können, indem „Produktivität gesteigert und Kosten eingespart“ werden. Inwiefern KI-Entwicklungen für die bevorstehenden Entlassungen eine Rolle spielen, sorgt für Spekulationen: Kenner der KI-Technologie konnten gegenüber der New York Times keinen direkten Zusammenhang ausmachen; für massenhafte Kündigungen seien die Automatisierungen noch nicht ausgereift genug. Die Beobachter kamen zu dem Schluss, es sehe eher so aus, als wolle Amazon Personalkosten senken, um mehr Geld etwa in Rechenzentren investieren zu können.

Allerdings: Auch wenn die Entlassungen derzeit nicht unmittelbar an Automatisierungsprozesse gekoppelt sind, setzt Amazon offenbar darauf, dass das entlassene Personal künftig überflüssig sein wird. Konkretere Prognosen konnte die New York Times zur Robotisierung der Lagerhallen ausmachen: Führungskräfte teilten dem Amazon-Vorstand im vergangenen Jahr mit, man erwarte bis 2033 zwar eine Verdoppelung der Verkaufszahlen; die Automatisierung soll jedoch so stark ausgereizt werden, dass bis dahin 600 000 Stellen gar nicht erst ausgeschrieben werden müssen. Manche Lagerhausprozesse sollen bis zu 75 Prozent automatisiert werden.

„It was a shitty job“, sagte an diesem Montag ein ehemaliger Amazon-Mitarbeiter gegenüber dem Land. Auf Kirchberg sei man ständigem Druck ausgesetzt gewesen. Von den Führungskräften werde jeder Mitarbeiter bewertet; die unteren zehn Prozent der Rangliste würden in einen „Performance Improvement Plan“ fallen. Die Anforderungen dieses Leistungsmanagement-Programms seien jedoch häufig nicht erreichbar, und je nach Programm werde einem nahegelegt, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen. „Man fühlt sich wie ein Outcast, jemand, der markiert wurde – das erzeugt enormen psychischen Stress“, erzählt der Mann, der fünf Jahre für Amazon gearbeitet hat. Er betrachtet das Unternehmen als eine „soulless corporation“, in der alle ständig austauschbar seien. Amazon tut ihm zufolge erstaunlich wenig dafür, damit seine Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz mögen – lediglich hohe Gehälter zahle der Konzern. Als das Wort über ähnliche Schilderungen berichtete, antwortete das Unternehmen, es handele sich um Anekdoten, die nicht die Erfahrungen anderer Mitarbeiter widerspiegelten.

Schon Anfang des Jahres munkelten einige Angestellte, das Unternehmen wolle Beschäftigte dazu bewegen, freiwillig zu gehen, um Entlassungen zuvorzukommen. In Seattle entschied der Handelsriese nämlich, die zwei Tage Homeoffice pro Woche abzuschaffen. Gegenüber dem Essentiel wies Amazon diesen Vorwurf damals entschieden zurück; man wolle lediglich die Teamkultur stärken. Mit der Personaldelegation wurde hierzulande schließlich ein Tag Homeoffice pro Woche ausgehandelt.

Die Mitarbeiter stammen laut Amazon aus rund 100 unterschiedlichen Ländern, viele davon aus Drittländern. In der indischen Gemeinschaft erzählt man sich, Amazon fordere lange Arbeitsabende – bedingt auch durch die Zeitunterschiede zum Hauptsitz in Seattle. Inder, die für Amazon arbeiten, hätten kaum Hobbys, geschweige denn eine Work-Life-Balance, wie sie in europäischen Unternehmen üblich sei, beobachtet ein aus Indien Stammender, der mittlerweile die luxemburgische Nationalität hat. EU-Blaukarten-Inhaber müssen befürchten, nach Weihnachten eine Kündigung im Postfach zu haben. Ihr Visum ist an ihren Arbeitsplatz gebunden; drei Monate bleiben ihnen dann, um eine andere Stelle zu finden, andernfalls müssen sie die EU verlassen. „Es ist aber nicht einfach, einen vergleichbar qualifizierten Job in Luxemburg zu finden“, sagt der Ex-Amazon-Mitarbeiter gegenüber dem Land. Einerseits gebe es nur wenige Ausschreibungen für hochqualifizierte Stellen, andererseits seien Amazon-Mitarbeiter eher englischsprachig. Die Kündigungswelle werde tiefe biografische Einschnitte verursachen, schätzt er – „manche kamen mit ihrer Familie“.

Isabelle Scott, beigeordnete Zentralsekretärin des OGBL, die für die Sozialwahlen 2024 bei Amazon erstmals eine Liste für den OGBL zusammenstellte, bestätigt, dass viele Inder und Türken bei Amazon arbeiten. Sie hatte jedoch auch Kontakt zu einem Russen und einem Tunesier. „Es war ein zäher und arbeitsintensiver Prozess, Kandidaten für die Liste bei den Sozialwahlen zu gewinnen“, erinnert sie sich. Um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, habe sie sich mit möglichen Kandidaten einzeln zum Mittagessen oder auf einen Kaffee getroffen. Einige Drittstaatsangehörige wussten zudem nicht, was Gewerkschaften sind. Manche Kandidaten sprangen kurz vor den Wahlen wieder von der Liste ab. Ob sie negative Auswirkungen befürchteten, kann Scott nicht bestätigen. In welchen Bereichen Amazon Stellen streicht, wissen LCGB und OGBL bisher nicht.

Immer wieder hat die Luxemburger Regierung das Unternehmen umgarnt. Anfang der Nullerjahre habe sich die Regierung „gerne als Geschäftspartner präsentiert“, erinnerte sich Robert D. Comfort, ehemaliger Rechtsexperte für Steuerfragen bei Amazon, in einem Interview mit dem Land. Aus Sicht von Amazon hätten die Vorschriften der Jahrtausendwende für den Einzelhandel allerdings nicht zum Internethandel gepasst. Die Behörden hätten umgehend reagiert und gesagt: „Wir werden sie ändern.“ Darüber hinaus habe die Regierung beim Umsiedeln von Mitarbeitern geholfen – vom Visa-Versand bis zur Einschulung der Kinder. Die vorteilhafte Besteuerung habe eine Rolle gespielt, „war jedoch nicht der entscheidende Faktor“, sagte Comfort.

Damals sei auch die Botschaft von CSV-Premier Jean-Claude Juncker eindeutig gewesen: „Wenn Sie auf ein Problem stoßen, das Sie Ihrer Meinung nach nicht lösen können, kommen Sie zu mir. Ich werde versuchen, Ihnen zu helfen.“ Jeff Bezos habe Juncker aber erst einige Jahre später einen Höflichkeitsbesuch abgestattet und sei damals „vom Humor des Premierministers überrascht“ gewesen. Juncker war die Niederlassung aufstrebender Konzerne in den Nullerjahren wichtig, denn das Großherzogtum kämpfte mit dem durch das Platzen der Dotcom-Blase im März 2000 verursachten wirtschaftlichen Sickerbrand. Nach der Amazon-Niederlassung prophezeite Juncker: „Dat gi bei der TVA Milliarde Lëtzebuerger Frang Mehreinnahmen.“ Bis 2015 sollten es mehr als sechs Milliarden werden.

Als der Handelsriese 2012 seine neuen Büros in Clausen eröffnete, sagte der damalige Finanzminister Luc Frieden, Amazon sei „eine echte Erfolgsgeschichte,“ wie der  Quotidien wiedergab. Ein Erfolg jedoch, der von dem Umfeld abhänge, „das wir geschaffen haben“, lobte sich Frieden. Er strahlte neben Greg Greeley, dem ehemaligen Amazon-Vize des europäischen Zweigs: „Amazon ist auch ein guter Steuerzahler, ein guter Bürger“, und forderte, dass die Einkommensteuer nicht erhöht werde, um hochqualifizierte Mitarbeiter, die Amazon einstellen müsse, nicht abzuschrecken. Zugleich verteidigte Frieden seine Entscheidung, für E-Books und gedruckte Bücher denselben Steuersatz anzuwenden – „ein Buch ist ein Buch“. Fünf Monate später flog der CSV-Finanzminister nach Seattle, um „Meinungen auszutauschen“, unter anderem über die Besteuerung multinationaler Unternehmen, die auf EU-Ebene harmonisiert werden soll, damit diese ihre Gewinne nicht mehr in Länder wie Luxemburg verlagern können, um möglichst wenig Steuern zu zahlen. Luxemburg und das US-Unternehmen wollten sich wohl darüber abstimmen, wie gegen dieses EU-Vorhaben vorzugehen sei.

Des Weiteren bemängelte die EU-Kommission, Luxemburg habe von Amazon 250 Millionen Euro zu wenig Steuereinnahmen eingefordert habe, und rief den Luxemburger Staat auf, diese nachzufordern. Luxemburg ging dagegen rechtlich vor „und bekam 2023 leider Recht“, wie Marc Baum (déi Lénk) diese Woche am Rednerpult der Chamber ausführte. Als Frieden im November während seiner USA-Reise eine Presseschalte veranlasste, berichtete er, das „Interesse an Zusammenarbeit“ sei noch immer groß, doch Europa leide aus Sicht der Tech-Bosse unter einem Dschungel an Überreglementierung. „Ich habe ihnen gesagt, dass wir alles dafür machen werden, um eine Vereinfachung der Regeln in Europa zu erreichen“, wird Frieden tags darauf im Wort zitiert.

Das Unternehmen zeige „ee Manktem u Respekt géigeniwwer Salarieeën, Gewerkschaften an och, entre-temps, der Regierung“, schlussfolgerte Marc Baum am Dienstag in der Chamber. Dass es nicht auf Frieden hört, der sich bereits als Finanzminister für das Unternehmen einsetzte, wurde letzte Woche deutlich. Im Rahmen des Stellenabbaus empfahl Georges Mischo dem Unternehmen – auf Anraten von Premier Frieden, wie aus einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht – einen „Plan de maintien dans l’emploi“, der Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Weiterbildungsprogramme umfasst. Am vergangenen Freitag zeigte sich Mischo nach einer ersten Sitzung jedoch ernüchtert: Amazon hat kein Interesse an einem Arbeitsplatzerhaltungsplan. Überhaupt schien die Direktion wenig Interesse an einem Austauch mit Mischo zu haben; er suchte nämlich schon für den 24. November das Gespräch mit Amazon. Das Unternehmen wies ihn jedoch ab – „keng Zäit“, es sei Black Week, wie der Minister der Chamber diesen Dienstag berichtete.

Die Adem werde, sobald ein Sozialplan unterschrieben ist, die Profile der Entlassenen durchgehen und sie über potenzielle Arbeitgeber informieren, ließ das Arbeitsministerium am Mittwoch ausrichten. Zudem denke man über einen „Jobday“ speziell für Ex-Amazon-Mitarbeiter nach. Arbeitsminister Mischo ging am Dienstag in der Chamber davon aus, dass die ersten Kündigungsschreiben im Ja-
nuar verschickt werden und sich der Abbau über einen längeren Zeitraum hinziehen werde. Das betroffene Personal sei zudem so jung, dass wahrscheinlich niemand in Frührente gehen könne.

Um in der Luxemburger Gesellschaft an Außenwirkung zu gewinnen – vielleicht auch, um negativer Presse entgegenzuwirken – organisierte das Unternehmen in den vergangenen Jahren Chartiy-Events. 2023 fand in Kirchberg ein Treffen mit der Stëmm vun der Stroos statt. Am europäischen Hauptsitz tauschte man sich mit dem Personal der gemeinnützigen Organisation über Fragen der Prekarität und sozialen Ausgrenzung aus und verschenkte 2 000 Hygienesets an Bedürftige. Kürzlich übergab Amazon dem Verein Digital-Inclusion Computer, und mit der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften vereinbarte es 2022 eine fünfjährige Partnerschaft, um Studierende bei der Erforschung von Logistikabläufen zu fördern.

NGOs wie Greenpeace, ASTM und CELL sehen Amazon hingegen kritisch. Für den Black Friday riefen sie zu einer Manifestation unter dem Motto „Make Amazon Pay“ auf. Es handelt sich um eine internationale Kampagne, die in Luxemburg zum vierten Mal stattfand. Damit wolle man unter anderem auf die schlechten Arbeitsbedingungen im Konzern aufmerksam machen. Am Donnerstagabend hatte Greenpeace bereits eine Botschaft auf den Amazon-Sitz in Kirchberg projiziert: „Jeff Bezos is hiding a secret. Amazon isn't just a store. It's a prime tax avoider (…)“. Drei Tage später reagierte das Unternehmen in einer Stellungnahme und betonte, man betreibe keine Steuervermeidung: „Die Körperschaftssteuer basiert auf Gewinnen, nicht auf Einnahmen, und im letzten Jahr hat unser Geschäftsbereich European Stores einen Verlust verzeichnet.“

Seit Luc Frieden im Oktober 2023 Premier wurde, wiederholt er, er sehe wirtschaftliche Chancen in der KI-Entwicklung. Dabei vergisst er zu erwähnen, für wen. In der Novemberwoche nach seinem Ausflug zu den Tech-Bossen an der Westküste sagte er erneut in der Chamber, die KI werde einen großen Impakt auf unsere Art zu arbeiten haben. Aber welchen? Wird die Automatisierungswelle in der kommenden Dekade derart viele Arbeitslose produzieren, dass die europäischen Wohlfahrtsstaaten nicht mehr finanzierbar sind? Denn bisher sprechen sich europäische Regierungen auch gegen eine Reichensteuer oder eine kluge Besteuerung multinationaler Firmen aus. Aus dem Amazon-Sitz in Seattle hieß es Mitte November jedenfalls, im Gespräch mit Premierminister Frieden habe man sich „auf gemeinsame Prioritäten wie digitale Innovation“ konzentriert. Das Luxemburger Arbeitsministerium bereitet sich derweil darauf vor, die Unterstützung und Finanzierung von Arbeitslosen zu gewährleisten, die von einem Unternehmen vor die Tür gesetzt wurden, das letztes Jahr einen Nettoumsatz von fast 600 Milliarden Dollar erzielte und laut New York Times im July-September-Quartal einen Nettogewinn von 21 Milliarden Dollar verzeichnete.

Stéphanie Majerus
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