Die Diskussion über die Resilienz Luxemburgs gewinnt zu Recht an Bedeutung. Krieg in Europa, hybride Bedrohungen, Naturkatastrophen und Cyberangriffe zeigen, dass staatliche Krisenvorsorge längst kein Randthema mehr ist. Umso wichtiger ist es, dass die politischen Antworten schlüssig sind. Genau daran bestehen derzeit Zweifel. Die Motion der LSAP-Abgeordneten Liz Braz für einen freiwilligen Gesellschaftsdienst ist eher geeignet, diese Zweifel zu verstärken. Zugute muss man ihr halten, dass sie irgendetwas zum Thema beizusteuern versuchte. Andere Parteien scheinen das Thema und seine unpopulären Fallstricke zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Absehbar war das vergangenes Jahr bei der Wehrpflichtdebatte, in der parteienübergreifend jede …
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