Ein Krankenwagen fährt am Montagmorgen durch die Eingangspforten der Sicherheitseinheit für Minderjährige in Dreiborn. Auch die Polizei ist anwesend. Sie holt eine Jugendliche ab, die sich am Sonntag während eines Fußballspiels an der Hand verletzt hat und medizinische Versorgung benötigt. Die Polizisten, in Uniform, werden sie in die Notaufnahme einer Klinik begleiten, und sie in Handschellen am frühen Nachmittag zurück in die Unité sécuritaire (Unisec) bringen – mit einem gebrochenen Finger. Laurent Kocks, Psychologe, Psychotherapeut und Direktor der Unisec, und Joëlle Ludewig, Sonderpädagogin und Ko-Direktorin, sind eingetroffen. Im Eingangsbereich haben die Jugendlichen Beethoven mit einer Gangster-Kappe an die Wand gesprüht. …
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