Die Straßen von Esch-Sauer sind am Montagmorgen fast menschenleer. Vereinzelt fahren holländische Touristen auf ihren Fahrrädern vorbei, eine Katze huscht durch die Gassen. Die Sauer glitzert der Sonne entgegen, die Burg türmt stoisch über dem Dorf. Das Naturmagazin Geo hat die pittoreske Ortschaft kürzlich neben Orten wie Manarola in Italien und Seyðisfjorður in Island in seine Liste der 20 schönsten Dörfer aufgenommen; es sei ein „typischer Ardenner Burgflecken“ und lade zu „einer Zeitreise“ ein. Die Gemeinde Esch-Sauer, die die herumlegenden Dörfer umfasst und rund 3 300 Einwohner/innen zählt, steht sinnbildlich für die Herausforderungen der Stauseeregion, den Tourismus zu fördern, ohne die …
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