Der Justizminister, ist, wenn auch indirekt, in die Schusslinie des seiner Partei nahestehenden Luxemburger Wort geraten. Letzte Woche hatte Frieden sich bemüht, nach einer Zusammenkunft mit dem montenegrinischen Vize-Innenminister, die Situation in der jugoslawischen Teilrepublik Montenegro schön zu reden, um so die Luxemburger Bevölkerung auf die geplante und, wenn nötig, gewaltsame Rückführung der Kriegsflüchtlinge aus dieser Region vorzubereiten. Letzten Montag schrieb das Wort jedoch auf seiner ersten Seite: „Währenddessen hat sich die Lage in der abtrünnigen Teilrepublik Montenegro verschärft, nachdem dort nach Manövern von Antiterroreinheiten der Armee ein Besuch von Milosevic angekündigt wurde“, eine Feststellung, die in krassem Widerspruch mit den von Frieden gemachten Aussagen steht. Auch das Flüchtlingskollektiv bekam mit seinen Kritiken an der Flüchtlingspolitik der Regierung in den Wort-Spalten mehr Platz eingeräumt als Friedens Beschwichtigungsversuche.
„Eine Grauzone, die eher ins Schwarze als ins Weiße tendiert“
Am 9. Juli feierte die Stadt Luxemburg den Abschluss der Rohbauarbeiten am Immobilienkomplex „River Place“ in Dommeldange. Das Projekt, das 2019 von…