Seit 1954 erscheint „Le Land“ jede Woche mit demselben Anspruch: eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen zu bieten, geprägt von Distanz und echter redaktioneller Unabhängigkeit.
Dieser Anspruch hat sich nicht geändert. Die Art und Weise, wie Informationen gelesen, recherchiert und abgerufen werden, hat sich hingegen grundlegend gewandelt. Ein wachsender Teil unserer Leser ruft unsere Inhalte mittlerweile über Smartphone, Tablet oder Computer ab, navigiert von einem Artikel zum nächsten oder möchte einen vor mehreren Jahren veröffentlichten Text leicht wiederfinden. Unsere digitale Präsenz wurde diesen Nutzungsgewohnheiten nicht mehr vollständig gerecht.
Aus diesem Grund werden wir nächste Woche eine neue Version unserer Website starten. Diese Neugestaltung stellt einen wichtigen Schritt in der digitalen Entwicklung der „Land“ dar. Unsere Zeitung, die seit 1999 online präsent ist, hat ihr digitales Angebot kontinuierlich ausgebaut. Nach neun Jahren im Einsatz war die 2017 gestartete Website nun ganz natürlich am Ende ihres Lebenszyklus angelangt. Eine neue Plattform war notwendig geworden, um den technischen und redaktionellen Entwicklungen der Zeitung gerecht zu werden.
Über ein neues grafisches Erscheinungsbild hinaus wurde die Plattform neu konzipiert, um ein flüssigeres Leseerlebnis zu bieten, unabhängig vom verwendeten Gerät. Sie passt sich automatisch an die Bildschirme von Computern, Tablets und Smartphones an. Mit ihrer Einführung wird sie unsere mobile App ersetzen, um den Zugriff auf alle unsere Inhalte zu vereinfachen.
Diese Umstellung geht zudem mit umfangreichen Arbeiten am Archiv einher. Artikel des „Land“ aus mehr als zwanzig Jahren werden auf der neuen Plattform direkt abrufbar und indexiert sein. Bei älteren Inhalten werden die Leser weiterhin zu den historischen Beständen der Nationalbibliothek von Luxemburg weitergeleitet.
Eine weitere wichtige Neuerung: Jeder Artikel wird auf Französisch und Deutsch verfügbar sein. Diese Funktion ermöglicht es, unsere Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig die redaktionelle Identität der Zeitung zu bewahren. Weitere Sprachen könnten in Zukunft in Betracht gezogen werden. Auch der Abonnementprozess wurde überarbeitet, um neuen Lesern den Zugang zum „Land“ zu erleichtern. Die neue Plattform wird bis Ende Juli online gehen. Sie markiert einen neuen Meilenstein in der digitalen Entwicklung des „Land“ und wird sich – genau wie die Zeitung selbst – entsprechend den Nutzungsgewohnheiten, den Erwartungen unserer Leser und den Möglichkeiten der digitalen Welt weiterentwickeln.
Blog vom 17. Juli 2026
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