Es geht um Äpfel, Missbrauch und weibliche Solidarität. In ihrem Roman Nelka zeichnet Svenja Leiber das Leben einer willensstarken Frau nach, die bereits früh ihrer Möglichkeiten beraubt, nach Norddeutschland verschleppt wird und als Zwangsarbeiterin während des Zweiten Weltkriegs auf einem Hof in Schleswig-Holstein schuften muss. Doch die Erzählung verhandelt weit mehr als die Zwangsarbeit. Es ist die Geschichte einer mehrfachen Ausbeutung, eines psychischen Missbrauchs anhand eines fiktiven Einzelschicksals – als pars pro toto. Nelkas Wissen über Äpfel wird den Wohlstand Martens sichern ... Der Gutsherr wird sie nicht nur lüstern sexuell ausbeuten, sondern rasch erkennen, dass sie ihm auch helfen …
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