Zu Beginn von The End of Oak Street konzentriert sich David Robert Mitchell auf einen Augenblick, in dem noch gar nichts geschehen sein muss. Ein Mensch steht am Ende einer Straße. Ein Haus liegt still in der Sonne. Ein Swimmingpool, ein Vorgarten, eine Reihe geparkter Autos: alles vertraut, alles an seinem Platz. Und doch hat sich etwas verschoben. Kaum ein anderer Regisseur des amerikanischen Gegenwartskinos erkundet so konsequent, was Sigmund Freud das „Unheimliche“ nannte. Nicht das schlechthin Fremde ist damit gemeint, sondern das Heimische, das seine Verlässlichkeit verliert. Mitchells eigentliche Protagonisten sind daher weniger Menschen als Räume: Vorstädte, Einfamilienhäuser und …
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