Als moderne Fabel mit einer warmen Farbpalette aus Ocker-, Gelb- und Orangetönen versetzt uns „Exil“ in eine industrielle Kulisse, um Tunesien in seiner intimen und politischen Tragik zu schildern. Der tunesische Regisseur Mehdi Hmili wählt eine raue Ästhetik, in der sich erschöpfte Körper bewegen, und präsentiert damit ein erstaunliches Ergebnis: einen schönen und sanften Film, voller Traurigkeit. Das Projekt, das seit mehreren Jahren von Tarantula (Luxemburg), Yol Film House (Tunesien) und Volte Films (Frankreich) seit mehreren Jahren vorangetrieben, hat „Exil“ zahlreiche Talente aus dem Großherzogtum mobilisiert. Eine luxemburgische Dimension, die keineswegs nebensächlich ist, wenn man das Engagement des Produzenten Donato …
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