Donnerstag, 25. Juni. Draußen herrscht eine gleißende Hitzewelle. Im Inneren sorgen dunkle Wände für eine kühle, mineralische Atmosphäre. Der Espace H2O bietet den Kontrast eines ehemaligen, unterirdischen Wasserspeichers und vermittelt den Eindruck, eher einen Bunker als einen klassischen Ausstellungsraum zu betreten. In dieser außergewöhnlichen Architektur schweben die Gemälde von Asta Kulikauskaitė vor den schwarzen Wänden, von der Decke herabhängend, als würden sie in der Luft schweben. Die Farbe fließt stellenweise in langen, farbenfrohen Strömen herunter und weckt unwillkürlich das Bild von schmelzendem Eis auf den Wangen von Kindern. Flüssiges Grün, Sorbetrosa, Flussblau und das Orange warmer Erde gleiten über die …
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