Die Dividende und der Elefant
„Ganz flott“. So bezeichnete die Generaldirektorin der Spuerkeess, Françoise Thoma, das Umsatzwachstum der Bank (+5,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro) für das Jahr 2025. Diejenige, die an diesem Mittwoch ihre letzte Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse der BCEE als Geschäftsführerin erlebte, konnte dem Aktionär, dem Staat, somit ein Abschiedsgeschenk in Form einer Rekorddividende von 210 Millionen Euro machen, was vierzig Prozent Prozent des Gewinns, der sich auf 530 Millionen Euro belief. Ein bisher unerreichter Anteil. Seit 2013 schwankte die Ausschüttungsquote zwischen 17 und 30 Prozent (außer im Jahr 2020, da es keine Gewinnausschüttung gab). Eine Forderung des Anteilseigners? Der Vorstandsvorsitzende der Bank, Camille Fohl, relativiert dies. Im Vergleich zum restlichen Markt sei dies immer noch „sehr bescheiden“. Tatsächlich spricht die Europäische Zentralbank von einer Quote von 50 Prozent im privaten Sektor. Gegenüber dem Land äußert sich Gilles Roth vage über den Grund für eine solche Erhöhung: „Als Finanzminister freue ich mich über den als Dividende ausgezahlten Betrag.“ Die überkapitalisierte Bank beginnt, ihre Gewinnausschüttung an die Marktpraktiken anzupassen. Dies ist somit ein Glücksfall für die angeschlagenen öffentlichen Kassen.
Der Gewinn stieg seinerseits deutlich an, was auf den Rückgang der Rückstellungen für Wertminderungen bei Immobilienkrediten zurückzuführen ist, die zwischen 2024 und 2025 von 196 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro sanken. Der Anstieg der Bankerträge ist insbesondere auf eine Erholung des Immobilienmarktes im Privatkundenbereich zurückzuführen („da der Markt für Immobilien im Bau (VEFA) nur schwer wieder in Schwung kommt, sind die Wertberichtigungen weiterhin hauptsächlich auf die gewerblichen Kunden im Immobilienbereich zurückzuführen“). Die Bank hat darüber hinaus in neue Profile und Cybersicherheit investiert, insbesondere in ein drittes Rechenzentrum zur Redundanz … und um Systemausfälle zu vermeiden, wie sie Post und Luxtrust im Jahr 2025 erlebt haben (und die die Regierungsmitglieder ziemlich verärgert haben).
Am Ende ihres Vortrags am Mittwoch sprach Camille Fohl von „the elephant in the room“, um das Thema besser zu entschärfen: die Identität der Person, die Françoise Thoma ersetzen wird, deren Rücktritt im November im Zuge des Caritas-Skandals angekündigt worden war. „Ein Prozess, der Zeit braucht“, begründete der Präsident. Der oder die Nachfolger*in dürfte „zu Beginn des neuen Schuljahres“ vorgestellt werden können. Die Bewerber*innen stünden Schlange. „&Offensichtlich denken die Leute, dass es eine tolle Bank ist“, freute sich Fohl, der selbst von der BNP gewechselt ist, und hob „die Qualität der Bewerbungen hervor, seien sie nun intern oder extern.“ pso