Erfolg, sagt Sylvie Braquet, sei nicht unbedingt ein Arbeitsvertrag. Nicht einmal ein Schulabschluss. Erfolg könne bedeuten, dass ein junger Mensch morgens wieder aufstehe. Dass er regelmäßig dusche. Dass er beginne, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Oder dass er nach Monaten zum ersten Mal einen Konflikt aushalte, ohne davonzulaufen. Es ist ein Satz, der zunächst irritiert. In einer Gesellschaft, die Erfolg an Diplomen, Baukrediten und Statussymbolen misst, wirkt diese Definition beinahe bescheiden. Tatsächlich beschreibt sie jedoch eine Realität, die außerhalb öffentlicher Debatten kaum sichtbar wird. Sylvie Braquet ist Mitgründerin des Centre Biergop und Verwaltungsratsmitglied des Cercle Eric Haas auf dessen …
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