Blumentapete, Telefon mit Wählscheibe, Bakelit-Radio, Retro-Möbel … Wir betreten eine Wohnung aus den 1970er Jahren. An der Wand hängt ein Plakat, auf dem ein Kind eine Blume in den Lauf eines Gewehrs steckt – ein Symbol für die Nelkenrevolution von 1974 in Portugal. In dieser Kulisse, die im Filmland in Kehlen errichtet wurde, dreht João Pedro Rodrigues „Afonso’s Smile“ – die Geschichte eines jungen Mannes, der nach der Diktatur sowohl die Freiheit als auch seine Homosexualität entdeckt. „Es ist nicht nur die Geschichte einer politischen Revolution, sondern auch die einer inneren Revolution“, fasst Fabrizio Maltese (Joli Rideau Media) zusammen. Er …
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