Selbst wenn sich die heutige Militarisierung als Bruch darstellt – wie bereits der Begriff „Zeitenwende“ andeutet –, schreitet sie doch auch durch einen Diskurs der scheinbaren Kontinuität voran. Die tiefgreifende Neuausrichtung geht mit vertrauten Begriffen einher. Sie wird von Institutionen umgesetzt, die ihre Namen, ihre Abläufe und manchmal sogar ihre frühere Legitimität beibehalten. Die Verfahren ähneln denen von gestern. Man spricht weiterhin von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Diversifizierung, Investitionen und Modernisierung. Doch während das Vokabular unverändert bleibt, verschiebt sich der Gegenstand. Der wirtschaftliche Paradigmenwechsel vollzieht sich somit, ohne dass er unmittelbar eine öffentliche Debatte auslöst, die dem Ausmaß der damit verbundenen Veränderungen …
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