Eine unabhängige
Zeitung
seit 1954
d’Lëtzebuerger Land wurde 1954 in Luxemburg gegründet und ist eine Wochenzeitung, die sich der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Analyse widmet. Seit mehr als sieben Jahrzehnten bietet d’Lëtzebuerger Land eine anspruchsvolle Betrachtung des Zeitgeschehens, die auf Distanz, Kontext und redaktioneller Unabhängigkeit basiert.
1954
Gründungsjahr
300.000
Artikel und Fotos
8
Journalisten
7.500
Exemplare
Unsere Geschichte
Gründung
Carlo Hemmer (1913–1988), ausgebildeter Journalist und später Generalsekretär der FEDIL, gründete das Lëtzebuerger Land, um die Lücke zu schließen, die das Verschwinden der liberalen Presse der Vorkriegszeit hinterlassen hatte. Die erste Ausgabe erschien am 1. Januar 1954. Von Anfang an setzte die Zeitung auf fundierte Analysen und ein anspruchsvolles Forum für gesellschaftliche Debatten.
Obwohl das Land anfangs verdächtigt wurde, Sprachrohr der Großindustrie zu sein, gab die Wochenzeitung auch sozialen und ökologischen Themen breiten Raum.
Übernahme durch Léo Kinsch
Nach der Ernennung von Carlo Hemmer auf einen Direktorenposten bei der Europäischen Kommission übernimmt Léo Kinsch, ehemaliger Redakteur von L’Écho de l’industrie und in Paris ausgebildeter Journalist, die Zeitung und führt ihre publizistische Linie fort.
Gründung der Éditions d'Lëtzebuerger Land
Am 22. Dezember geht die Zeitung in den Besitz der Éditions d’Lëtzebuerger Land S.à r.l. über. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in der organisatorischen Entwicklung des Unternehmens.
Umwandlung in eine Stiftung
Am 28. Juni geht die Zeitung in das ausschließliche Eigentum der Fondation d’Lëtzebuerger Land, einer gemeinnützigen Stiftung, über. Diese Rechtsform sichert ihre redaktionelle und wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Das Land finanziert sich durch Abonnements, den Einzelverkauf, Werbung sowie durch die staatliche Pressehilfe, die heute Förderung des professionellen Journalismus heißt.
Leitung unter Romain Hilgert
Romain Hilgert übernimmt die Geschäftsführung und die Leitung der Redaktion bis 2019. Zu den prägenden Entwicklungen dieser Zeit gehört die Umstellung des Land auf das „Norddeutsche Format“. Damit wurde es zur einzigen Luxemburger Printzeitung, die im Broadsheet-Format erschien – Ausdruck des Anspruchs von Verlag und Redaktion, weiterhin eine Zeitung von hoher journalistischer und gestalterischer Qualität anzubieten.
Der weitere Weg des Land
Im Oktober 2020 übernimmt Peter Feist von Josée Hansen die Chefredaktion. Die Zeitung wird weiterhin von einer Redaktion mit rund zehn Journalistinnen und Journalisten sowie etwa hundert regelmäßigen und gelegentlichen freien Mitarbeitern getragen.
Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens erhält das Land im Dezember 2023 ein neues Erscheinungsbild. Es wechselt zum „Berliner Format“ und gliedert seine Inhalte in die drei Rubriken Politik, Wirtschaft und Feuilleton. Seit Dezember 2023 wird das Land bei Editpress in Esch-sur-Alzette gedruckt.
Die einzigen Freunde des Land sind seine Leser.
Romain Hilgert
Aufgaben & Werte
Die Informationspflicht,
die Freiheit zur Analyse
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Unabhängigkeit
„Le Land“ ist eine Zeitung, die unabhängig von politischen Parteien, Interessengruppen oder wirtschaftlichen Interessen ist. Diese Unabhängigkeit gewährleistet redaktionelle Freiheit, Meinungsvielfalt und die Glaubwürdigkeit der journalistischen Arbeit.
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Anforderung
Das Magazin legt Wert auf gründliche Analyse, Kontext und Komplexität. Es lehnt Sensationslust, Vereinfachung und Schnellschüsse ab: Der langfristige Blickwinkel ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung.
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Integrität
Journalistische Integrität steht im Mittelpunkt der Arbeit des Landes. Sorgfältige Quellenprüfung, intellektuelle Ehrlichkeit und redaktionelle Verantwortung prägen jede Veröffentlichung.
Das redaktionelle Konzept des Verlags Éditions
d’Lëtzebuerger Land
Mit der Herausgabe der Wochenzeitung Lëtzebuerger Land leistet die Redaktion einen Beitrag zum Funktionieren einer freien, demokratischen und toleranten Gesellschaft, die auf den Werten der Solidarität und des Respekts basiert. Der Umweltschutz gehört seit der Gründung der Zeitung im Jahr 1954 zu den wichtigsten Anliegen der Redaktion. Die Redaktion lehnt zudem jeglichen Autoritarismus ab. Die Zeitung richtet sich an die breite Bevölkerung des Großherzogtums Luxemburg. Sie informiert die Leserinnen und Leser über das politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschehen im Land, behandelt aber auch Themen von europäischer und internationaler Relevanz. Die Redaktion ist bestrebt, die öffentliche Debatte anzuregen, überlässt es jedoch der Leserschaft, sich eine eigene Meinung zu bilden. Der Verlag des Letzeburger Land hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Leserinnen und Lesern die Schlüssel zum Verständnis der Gesellschaft an die Hand zu geben.
Mit ihrer wöchentlichen Ausgabe bietet die Redaktion des Lëtzebuerger Land eine Zusammenfassung der wichtigsten aktuellen Ereignisse sowie deren Analyse. Da die uns vorliegenden Informationen oft nur unvollständig sind, führt die Redaktion des Lëtzebuerger Land auch eigene Recherchen durch und trägt so dazu bei, die Debatte voranzubringen. Die Redaktion hat es sich somit zum Ziel gesetzt, jede Woche eine führende Zeitung anzubieten.
Die Stiftung d’Letzeburger Land gewährleistet als alleinige Gesellschafterin der Éditions d’Letzeburger Land s.à r.l. die Unabhängigkeit dieses Unternehmens.
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