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High Society

Antoine Clasen spricht über sein Unternehmen Bernard-Massard, die Weinlese, die Mosel und seine Mutter

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Punkt zehn Uhr am Dienstag. Die großen Holztüren der Weinkeller von Bernard-Massard öffnen sich, und die ersten Kunden der Vinothek treten ein. Antoine Clasen (44 Jahre) kommt zwei Minuten später die Treppe herunter. „Wir waren gerade dabei, die Weinlese zu organisieren“, entschuldigt er sich. Ganz wie sein Vater Hubert, dessen Nachfolge er 2016 antrat, legt er stets eine gewisse Eleganz an den Tag, ja sogar eine bürgerliche Vornehmheit. Um ehrlich zu sein, sticht der Stil von Clasen in der luxemburgischen Weinwelt hervor. „Hier vielleicht, aber wir ähneln vielen ausländischen Winzern“, lächelt er. Im Großherzogtum bilden die Clasens jedenfalls zusammen mit …

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