Vor 25 Jahren trat er zum ersten Mal ein, der „Pisa-Schock“. Die erste Teilnahme Luxemburgs an der internationalen Studie, die Kompetenzen 15-Jähriger in Mathematik, Naturwissenschaften und Leseverständnis testet und international miteinander vergleicht, erschütterte die Bildungslandschaft. Wie konnten die Resultate nur so niederschmetternd sein? Es muss an den Sprachen liegen, meinten die einen. Nicht alle hätten die Fragestellungen in ihrer Muttersprache oder einer Sprache beantworten können, die sie ausreichend beherrschten. Die Jugendlichen würden dümmer, meinten die anderen. Bildungsungerechtigkeit war bereits damals deutlich ausgeprägt. Heute, ein Vierteljahrhundert später, steht die Luxemburger Gesellschaft vor dem schlechtesten Ergebnis, das bisher erzielt wurde – obwohl …
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