Im Mai 2019 hatte die Klimabewegung eine kritische Masse erreicht: 15.000 Schüler waren auf die Straße gegangen. Ein zweiter Streiktag, der für April 2020 geplant war, musste abgesagt werden. Der Lockdown war gerade verhängt worden. Er brachte die Jugendbewegung abrupt zum Erliegen. Zu Beginn des Schuljahres 2021, als das Land allmählich aus der Pandemie kam, folgten nur noch 2.500 Jugendliche dem Aufruf zum Streik. Die Führungskräfte von „Fridays for Future“ gingen ins Ausland auf die Uni. Zwei Jahre später führte der politische Comeback-Kandidat Luc einen Wahlkampf für eine „Klimapolitik, die nicht nervt“. „Wir befinden uns am Ende einer negativen Spirale …
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