Gesellschaftspolitik 5 Min. Lesezeit

Seit wann gibt es den Begriff „psychische Gesundheit“?

Der Arbeitnehmer wird dazu angehalten, sein psychisches Befinden als einen messbaren Zustand zu betrachten, dessen Gleichgewicht er aufrechterhalten muss

Erschienen in Ausgabe 25 September 2026
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6,6 Prozent der befragten Arbeitnehmer und Beamten in Luxemburg geben an, in den letzten zwölf Monaten Selbstmordgedanken gehabt zu haben. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag dieser Anteil bei 2,2 Prozent. Der Bericht „Quality of Work 2025“ der Arbeitnehmerkammer beschreibt daher zu Recht eine besorgniserregende Entwicklung. Es bleibt zu klären, in welcher Form dieses Leiden heute verständlich wird. Der Bericht stellt einen Zusammenhang zwischen Suizidgedanken und den Arbeitsbedingungen, Burnout, Schlafstörungen sowie körperlichen Symptomen her. Die so gebildete Reihe vereint Phänomene, die weder derselben Kategorie noch derselben Analyseebene angehören. Werden sie jedoch – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – der allgemeinen …

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