Eine moderne Stadt bei Nacht. Glitzernde Hochhäuser, viel befahrene Schnellstraßen, Wohnblocks mit einzeln beleuchteten Apartments. Und mittendrin, auf einem Dach unter freiem Himmel, jeweils zwei Personen im Gespräch. Das ist das Setting für Naza, den wohl meisterwarteten Dokumentarfilm des Jahres. Am Mittwoch hatte das Comité pour une paix juste au Proche-Orient (CPJPO) zur Premiere ins Utopia geladen. Der Saal war zum Bersten voll. Die Stadt auf der Leinwand ist Tel Aviv, und von den gezeigten Personen ist jeweils nur eine zu erkennen: der Investigativjournalist Yuval Abraham. Seine wechselnden Gesprächspartner, 24 an der Zahl, sind zu ihrem Schutz nur als Silhouetten …
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