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Die Unruhe der Zugehörigkeit

Das Festival CinEast zeigt ein Europa auf der Suche

Erschienen in Ausgabe 2 Oktober 2026
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Hanss Zichler und Sandra Hüller in "Fatherland" © Pathé Films

Fatherland ist als Eröffnungsfilm des diesjährigen CinEast Festivals bemerkenswert gut gewählt. Nicht allein, weil der polnische Filmemacher Paweł Pawlikowski mit Ida (2013) und Cold War (2018) zu den prägenden europäischen Regisseuren der vergangenen Jahre gehört, sondern weil sein neuer Film zentrale Linien dieses osteuropäischen Festivalprogramms in sich bündelt: die Suche nach Heimat und Zugehörigkeit, die Erfahrung von Exil und Rückkehr, die Nachwirkungen politischer Gewalt und schließlich die Frage, was Europa nach seinen historischen Brüchen überhaupt zusammenhält. Pawlikowskis Kino bewegt sich seit Jahren genau in diesem Spannungsfeld. Der europäische Kontinent erscheint bei ihm nur selten als politischer Raum im engeren Sinne. …

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